21.08.2017

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blog bild am bench 2017 ryzen auf PatchWork3d

 
15.08.2017

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AMD Ryzen 7 1700 CPU für A:M bei PatchWork3d

 
13.08.2017

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Welche erschwinglichen 3d-Drucker gibt es?

Die kurze Antwort: Sehr viele... in letzter Zeit aber zumindest von den bekannteren Herstellern wieder weniger günstige. Die Drucker werden langsam erwachsen und die Preise ziehen wieder etwas an, wenn man nicht auf China-Ware zurückgreifen will. Dennoch gibt es auch jetzt noch Drucker für unter 1000 €, die Ihr Geld wert sein dürften. (je nach anwendungsfall)
Ich beschränke mich hier aber nicht auf Geräter unter 1000 €, einfach weil man dadurch sehr gute Geräte weglassen müsste, die vielleicht doch besser geeignet wären.

Also lange Rede, kurzer Sinn – hier einige der Highlights:

Makerbot Replicator+

Makerbot Replicator+
Der Replicator+ ist ein relativ intelligenter 3d-Drucker, der z. B. eigene Sensoren hat, mit denen er ausmachen kann, ob Filament eingelegt ist, ob der Durchlauf korrekt erfolgt usw. Er ist ein Drucker, der 7. Generator dieser Firma und dadurch relativ fortschrittlich und zuverlässig. Leider ist er auch etwas teurer geworden als das Vorgängermodell. (der Replicator 2, den ich besitze, ist bereits 2 Generationen alt). Der Drucker kommt mit einem der anwenderfreundlichsten Software-Programme daher und hat so ziemlich alles mit dabei, was ein FDM-Drucker haben kann.

Kosten: ca. 2.499 $

 

Makerbot Mini+

Makerbot Mini+
Der Replicator Mini+ ist der Nachfolger des Replicator Mini und der 2. seiner Bauart, basiert technologisch aber stark auf dem Makerbot Replicator+. Auch er ist "intelligent", kann aber nur weniger große Teile drucken und kann nur weniger hochaufgelöste Drucke erzeugen. Dafür ist er zuverlässiger als selbst der Replicator+ und wirklich für jemanden gedacht, der nicht viel selbst machen oder nachdenken will.

Kosten: 999 $

 

Formlabs Form 1: Stereolitographie-Drucker

Formlab Form 1+

Der Form 1(+) ist einer der wenigen, erschwingliche Drucker, der mit der Stereolithographie-Technik druckt und damit herausragende Auflösungen produzieren kann. Allerdings kann er damit nur mit Kunstharz drucken, das nur schwer zu bekommen und außerdem deutlich teurer als PLA oder ABS-Kunststoff ist. Das schränkt den Drucker auch sehr ein, welche Farben bzw. welche Materialien gedruckt werden können. Trotz des ebenfalls hohen Preises, ist dieses Gerät sicher eines der besten auf dem Markt, weil es sehr unanfällig gegenüber Überhängen ist und besonders feine Strukturen erzeugen kann.

Kosten: ca. 2400 €

 

Formlab Form 2

Formlab Form 2

Der Nachfolger des Form 2 druckt deutlich schneller und hat einige Kinderkrankheiten des Form 1+ abgelegt (z. B. das Druckbecken, dass nicht mehr so schnell kaputt gehen kann wie beim Form 1+, wenn es nicht häufig gereinigt wird, etc.), ist leider aber auch deutlich teurer. Für diesesn Preis, kann man kaum noch von erschwinglichen 3d-Druckern reden, weshalb ich ehr den Form 1+ empfehlen würde.

Kosten: ca. 4000 €

 

Ultimaker 2+

Ultimaker Ultimaker 2+

Der Ultimaker 2+ ist ein äußerst heißer Kandidat auf den ersten Platz.
Wer übrigens auf OpenSource-Systeme steht: Der Ultimaker 2+ ist vollkommen OpenSource. Für einen FDM-Drucker hohe Auflösung, ein etwas geringerer Preis und eine ebenfalls recht aktive Community machen das Gerät interessant. Trotzdem ist die Community etwas kleiner, wobei sich das schnell wandeln kann. Der FDM-Drucker kann beliebiges Filament drucken und prinzipiell ein sehr gutes Druckergebnis mit guter Auflösung erreichen. Auch wenn hier 20 Micron als maximum angeben werden, sollte diese Angabe aber mit Vorsicht behandelt werden.Das ist praktisch mit einem FDM-Drucker kaum zu erreichen. Der Nachfolger ist ebenfalls bereits erhältlich (Ultimaker 3), ist allerdings auch sehr viel teurer...  (ca. 3.000 €)

Kosten: 1.895 €

 

Cubify Cube Pro

Cubify CubePro

Viel kann ich zu diesem Drucker nicht mehr sagen. Der Vorgänger war ein schönes Gerät mit guten Druckergebnissen aber recht kleinem Druckraum. Heute ist der Drucker deutlich teurer geworden und so würde ich Ihn nicht mehr empfehlen, ohne ihn vorher auch getestet zu haben – leider habe ich das aber nicht...

Kosten: 3.499 €

 

PP3DP Drucker

PP3DP UP Plus 2

Auch der UP Plus 2 ist ein ordentliches Gerät. Die Druckauflösung ist auch hier sehr ordentlich und ein automatisches Kalibrierungssystem kann hilfreich sein, allerdings hat der UP plus 2 auch nur ein relative kleines Druckvolumen. Durch den Preis und die freie Wahl an Filament-Hersteller, ist aber auch der UP Plus 2 einen Blick wert. Neben dem günstigen Gerät gibt es mit dem Up Box+ auch ein teureres Gerät und mit dem UP Mini2 sogar ein günstigeres für nur ca. 650 €. Auch hier kann ich nicht viel zum Gerät sagen, da ich es selbst nicht ausprobiert habe.

Kosten: 849 €

 

Dremel 3d-Drucker

DREMEL 3D20 Idea Builder

Der DREMEL 3D20 Idea Builder ist das erste Gerät, dass von einem auch außerhalb der Maker-Bewegung bekannten Hersteller angeboten wird. Er gilt als einfach zu bedienen und relativ guter 3d-Drucker mit gutem Support, der allerdings nicht mit jeder Dilament-Spule umgehen kann. Trotzdem ist er für den Preis und das Support-Packet eindeutig einen Blick wert und besonderes interessant: Einige Baumarktketten bieten ihn an, was eventuell auch mal ein Vorführgerät in diesen Läden bedeuten kann.

Kosten: ca. 999 €

 

RepRap Protos

RepRap Protos

Der Protos ist ein Vertreter der Bausatz-Klasse. Die Features und Erweiterbarkeit dieser OpenSource-Drucker sind meist beeindruckend, allerdings muss man das Gerät selbst zusammen bauen und häufig leidet die Optik etwas.

Echte Bastler können hier aber Geld sparen und viel über 3d-Drucker und deren Aufbau lernen. Leider gibt es heute aber keine festen Preisangaben mehr. Früher lag das Gerät bei ca. 799 €, heute kann man ein Angebot einholen. Ähnlich sieht es mit anderen Geräten der RepRap-Community aus, die übrigens praktisch die Begründer der Maker-Bewegung sind und die ersten, erschwinglichen 3d-Drucker überhaupt angeboten haben.

Kosten: vermutlich ca. 799 €

 

Waren das alle erschwinglichen 3d-Drucker?

Nein, bei weitem nicht... es gibt bestimmt 100 weitere... allerdings sind dies die bekanntesten und sicher auch die interessanteren Systeme. Sollte jemand noch weitere gute Drucker kennen, schreibt Sie doch bitte in die Kommentare und sagt uns, was Sie besonders auszeichnet und von anderen System abheben kann.

Heute sind auch sehr viel chinesische Modelle im Umlauf. Dieses sind meist sehr günstig, allerdings hat man so gut wie keinen Support oder einfach ein sehr unausgereiftes Gerät, was besonderes bei einer doch noch recht neuen Anschaffung wie einem 3d-Drucker nicht empfehlen würde. Man kann Glück haben und bares Geld sparen, geht aber auch ein großes Risiko ein.

 

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